Fetlar

Fetlar
Fetlar. Quelle: Contains Ordnance Survey data (c) Crown copyright and database right 2015

Die fruchtbaren Böden und die grüne Landschaft haben Fetlar den Ruf als „Garten der Shetlands“ eingebracht. Die abwechslungsreiche Natur macht die Insel seit Generationen für Besucher zu einem beliebten Ziel.

Einer Sage nach soll das Örtchen Gruting auf Fetlar der erste Landeplatz der Wikinger auf ihrer Reise gen Westen gewesen sein. Wer heute einen Streifzug durch die verschiedenen Teile der Insel unternimmt, stößt auf zahlreiche Spuren der einstigen Bewohner – angefangen von der Steinzeit über die Pikten und Wikinger bis hin zu den Menschen der jüngeren Vergangenheit, deren Siedlungen mit Gewalt geräumt wurden, um den Schafen der Lairds Platz zu machen. Diese als „Clearance“ bekanntgewordene Zwangsentvölkerung ganzer Landstriche hinterließ riesige unbewohnte Gebiete und verfallene Bauernhäuser. Sie stellen auch heute noch einen traurigen Anblick dar. Diese Landstriche bieten mittlerweile aber eine neue, ungestörte Heimat für seltene Blumen und zahlreiche Vögel, die hier nisten. Besondere Höhepunkte für Besucher Fetlars sind die Strände von Tresta auf der Westseite der Insel, Urie und Gruting im Norden sowie der Strand von Sand in der Nähe der Brough Lodge und Funzie (sprich: Finnie) im Osten.

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