Northmavine

Mavis Grind, das Tor zu Northmavine.
Mavis Grind, das Tor nach Northmavine.

Vor hundert Jahren wurde Northmavine als „die größte, schönste und wildeste Pfarre“ der Shetland-Inseln beschrieben. Auch wenn sich zwischenzeitlich womöglich die Grenzen der Kirchenkreise verändert haben, kann Northmavine auch heute noch als eine der schönsten Regionen der Inselgruppe bezeichnet werden. Northmavine zieht Menschen aus nah und fern wegen ihrer großartigen Küstenlinie, den hervorragenden Wandermöglichkeiten, der Artenvielfalt heimischer Tiere sowie faszinierender historischer und archäologischer Funde an.

Obwohl zum Mainland gehörend, bildet Northmavine fast eine Insel. Lediglich eine schmale Landbrücke bei Mavis Grind sorgt dafür, dass der Anschluss ans „Festland“ gewahrt wird. Andernfalls würden hier Atlantik und Nordsee ineinander übergehen. Mavis Grind ist aber tatsächlich so schmal, dass es problemlos möglich ist, einen Stein vom Ufer der Nordsee ans Ufer des Atlantiks zu werfen. Bis in die 1950er-Jahre wurde die Landenge von den heimischen Fischern als Abkürzung genutzt, um mit ihren kleinen Booten von der einen Bucht in die andere zu wechseln – so, wie es vermutlich bereits die Wikinger taten.

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