Out Skerries

Out Skerries.
Out Skerries. Quelle: Contains Ordnance Survey data (c) Crown copyright and database right 2015

Die Out Skerries sind der östlichste Vorposten der Shetland-Inseln. Ziemlich abgelegen, war es für die Menschen hier immer schon schwierig, zum Rest der Welt Kontakt zu halten. Besonders wichtig waren daher vorbeifahrende Schiffe, mit deren Besatzungen die Insulaner versuchten, Handel zu treiben und Produkte, die für sie Luxus bedeuteten, zu erwerben. Auf diesem Weg lernten die Bewohner unter anderem Gin und Tabak kennen.

Auch heute noch verirrt sich eher selten ein Tourist auf die Out Skerries. Am häufigsten werden es Segler sein, die hier an Land gehen und die wie Scheren daliegenden Inseln erkunden. Sie haben dank ihres Bootes auch die besten Möglichkeiten, den Reiz der Out Skerries kennenzulernen. Die größte Attraktion stellt nämlich die Küstenlinie dar.

Neben Seglern kommen gelegentlich Taucher hier her. Das Wasser in diesem Teil der Nordsee ist ausgesprochen klar. Auch deshalb gelten die Out Skerries mit zu den besten Tauchrevieren der britischen Inseln. Außerdem hat es sich unter Kennern herumgesprochen, dass die Gewässer rund um die Out Skerries einige interessante Wracks bieten: die niederländischen Ostindienfahrer „Kennemerland“ (1664) und „De Liefde (1711), das dänische Kriegsschiff „Wrangels Palais“ (1677) oder das deutsche Segelschiff „Norwind“ (1906). Sie alle havarierten vor diesen Inseln. Doch die Not des einen ist ein Segen für andere. So täfelte mancher Bewohner der Out Skerries aus dem Holz der „Norwind“ sein Haus.

Mehr über die Out Skerries erfahren Sie in meinem eBook: